Medizinisch

Impfung gegen Covid-19

Weil bei den neuen Impfstoff-Kanidaten auch Vektorimpfstoffe im Gespräch waren, kam in den letzten Wochen häufiger die Vermutung auf, dass eine mögliche GEN oder RNA Therapie für das Rett Syndrom nach Gabe des Impfstoffs nicht mehr möglich sein könnte. Dadurch das für den Impfstoff von Biontech/Pfizer eine mRNA Technologie verwendet wird, besteht nach Rücksprache mit Monica Coenraads und Prof. Stuart Cobb kein Grund zur Annahme, dass die Impfung eine künftige Behandlung mit einer Gentherapie des Rett-Syndroms einschränken wird. Da die Impfstoffe die auf der Grundlage von Daten entwickelt wurden kein AAV und keinen Vektor verwenden. Es gibt von daher keinen Grund, weshalb Rett Patienten nicht geimpft werden sollten, sobald sich die Sicherheit des Impfstoffs erwiesen hat. Die individuellen Voraussetzungen für eine Impfung sollten selbstverständlich mit dem behandelten Arzt abgesprochen werden. (Quelle: www.rett-syndrom-deutschland.de)